Mein Leitbild zur Waldpädagogik

Meine Motive und Ziele

Als Umweltbildnerin im Wald möchte ich Menschen motivieren, die Natur zu erleben und natürliche Zusammenhänge zu erkennen. Ich biete Kindern einen von mir begleiteten Aktionsraum im Wald an und unterstütze sie in ihrem selbstbestimmten Handeln. Naturerlebnis fördere ich durch situationsorientierte Anregungen zum Forschen, Entdecken und Beobachten. Die Erforschung ihrer Umwelt lässt Kinder die ökologischen Zusammenhänge in der Natur erkennen. Ihre Neugier wird geweckt, sie werden aufmerksam. Meine Waldangebote tragen dazu bei, dass Freude an der Beobachtung der Natur, Achtung vor den Tieren und Pflanzen des Waldes und Spaß am Leben und Spielen in der Natur entsteht. Die unmittelbare Naturerfahrung im Lebensraum Wald gibt den Kindern die Befähigung für einen nachhaltigen und umsichtigen Umgang mit sich, ihren Mitmenschen und mit der Natur und ihren Ressourcen.

Meine waldpädagogischen Angebote

Meine Angebote richten sich an Kinder ab zwei bis 12 Jahren, an Familien, die gemeinsam Zeit im Wald verbringen möchten und an Erwachsene, für die ich informative und besinnliche Waldausflüge anbiete. Kooperationspartner sind Grund- und Förderschulen, Familienzentren, Bildungseinrichtungen, diakonische Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen und Seniorenheime. Ich biete regelmäßige AGs an Offenen Ganztagsschulen und mehrtägige Ferienprogramme im Wald an.

Was erleben Menschen im Wald?

Meine waldpädagogischen Angebote lassen Abenteuerliches zu, Entdeckertum, Forschen, alte Kinderspiele und Spiele der eigenen Phantasie. Waldaufenthalte mit mir sollen Spaß machen, denn dieser fördert das kreative und selbst erlebte Lernen! Ich lasse die Menschen den Wald und die Verschiedenartigkeit der Natur mit allen Sinnen erleben. Bei gemeinsamen Erlebnissen, zum Beispiel bei einem mehrtägigen Ferienprogramm, tauchen die Kinder in den Wald hinein, als wäre dieser ihr ureigener Spielraum. Dies zu beobachten, motiviert mich in meinem Tun! Mein Angebot „Honigbienen und Imkerei“ kann Menschen durch die faszinierende Lebensweise der Honigbienen begeistern und thematische Verknüpfungen mit aktuellen Umweltthemen wie Klimawandel, ökologische Grundlagen, Land- und Forstwirtschaft herstellen.

Was wird durch Waldpädagogik gefördert?

Durch den Einsatz von waldpädagogischen Methoden fördere ich ein ganzheitliches Lernen in vielen Lebensbereichen. Meine Angebote ermöglichen ein Lernen mit Freude und viel Bewegung im Wald. Die Möglichkeit, im Wald eigenständig zu forschen und zu entdecken, lässt die Kinder die ökologischen Zusammenhänge in der Natur unmittelbar erkennen. Die Teilnehmer erfahren, warum sie persönlich von den Vorgängen in der Natur betroffen sind, diese Erfahrung berührt auch ihren Alltag. Denn nur was man kennt, kann man erkennen und schützen.

Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)

Unterstützt wird meine Arbeit durch eine Vielzahl thematischer waldpädagogischer Methoden und durch kooperative Naturerfahrungs- und Abenteuerspiele, die ein ganzheitliches Lernen fördern. Alle Programme erarbeite ich im Sinne der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) unter besonderer Berücksichtigung der Leitfragen von BNE.

Stand Januar 2016 © A. Walker